Das Dokumentieren

Zur Kunst des richtigen Reisens gehört auch, das Gesehene und Erlebte festzuhalten, zu dokumentieren, für sich selbst und andere zu bewahren. Das soll uns helfen, die außergewöhnliche Zeit sowie fremde Orte und Menschen mit nach Hause in unseren Alltag zu nehmen. Wenn man dann nach Jahren oder Jahrzehnten das Fotoalbum noch einmal aufschlägt, sich selbst, die Familie oder den Partner in einer jüngeren Version sieht, fällt es leicht sich zurück zu versetzen, in die Stimmung dieser Zeit, sich an Gerüche und Geräusche zu erinnern und sich daran zu erfreuen.
Auch den nicht mitgereisten Freunden und Bekannten kann man das Reiseziel so näher bringen und Ihnen zeigen, was man erlebt, gesehen und erfahren hat. 

Heute gibt es viele Möglichkeiten der Dokumentation, angefangen beim Schnappschuss mit dem Handy bis zum selbst gemalten Bild einer imposanten Landschaft, vom Führen eines Reisetagebuches bis hin zum Drehen eines Films. Welche Art der Dokumentation des Erlebten für Sie die richtige ist, können nur Sie selbst entscheiden.

Oft ist es einfach und es geht schnell den Auslöser eines Fotoapparats zu betätigen, um ein Bild einzufangen. Eine tiefere Aussage oder Bedeutung kann mit diesem Bild erlangen wer darüber hinaus beschreibt, was zu sehen ist: wie sich der Wind anfühlte oder welche Tiere zu hören waren, wie die Luft schmeckte oder das Gras roch. Für sich selbst aber auch für andere Betrachter des Bildes kann dann die erlebte Stimmung besser konserviert oder deutlicher sichtbar werden.

Letztlich kann jedoch nie jeder Aspekt einer Reise dokumentiert werden und das ist auch nicht sinnvoll oder notwendig. Bestimmte Erlebnisse und Erfahrungen können und sollen nur vom Reisenden eingefangen und bewahrt werden, ohne dass sie jemals andere Menschen zugänglich sind. Und natürlich fördert es das Erleben einer Reise nicht unbedingt, wenn man es nur aus Sicht eines Kameraobjektivs betrachtet.